Diese Führung erfolgt zu Fuß und dauert 3 Stunden.

Der Gesamtpreis für eine Gruppe bis 5 Personen beträgt 180 Euro.

Eintrittskarten sind nicht inbegriffen
(15 Euro pro Person)




















 

Wir treffen uns am Ausgang der U-Bahnstation "Ottaviano" (Metrolinie A) oder am Obelisk auf den Petersplatz.

 

Keine Kunstasammlung in ganz Rom, vielleicht sogar auf der ganzen Welt, vermag die Vatikanischen Museen an Größe und Faszination zu überbieten: es gibt hier über 1000 Sälen und Flure, darunter acht Museen, fünf Galerien, die päpstliche Bibliothek, die Borgia- und Raffael-Gemächer und die Sixtinische Kapelle. Insgesamt ist der Rundgang durch die verschiedenen Säle mehr als 7 Km lang.

Im Pius-Klementinus-Museum befinden sich einige der schönsten noch erhaltenen griechischen und römischen Skulpturen, darunter der vielleicht größte Kunstschatz der Vatikanischen Museen: die von der Insel Rhodos stammende marmorne Laokoon-Gruppe.

Die Stanzen des Raffael: Papst Julius II. beauftragte 1508 den jungen Raffael, die Representationsräume über der Residenz der Papstfamilie "Borgia" neu auszumalen. Die Fresken in des Raffael gelten allgemein als Höhepunkt der Renaissancemalerei.

Die Sixtinische Kapelle ist die Privatkapelle der Päpste und der Ort, an dem die Kardinäle in einem geheimen Beratungszimmer den jeweils neuen Papst wählen. Der Ehrfurcht gebietende Kuppelraum ist nach Papst Sixtus IV. benannt, der die Kapelle erbauen ließ. Perugino, Botticelli und Ghirlandaio bedeckten die Wände mit herrlichen Fresken, und von 1508 bis 1512 schuf Michelangelo eigenhändig das Deckengemälde; dieses größte von nur einem Künstler geschaffene Werk zeigt die Geschichte der Menschheit von der Schöpfung bis zur Sintflut. 23 Jahre später entstand sein Jüngstes Gericht an der Altarwand der Sixtinischen Kapelle.

Die Peterskirche, die größte katholische Kirche der Welt, wurde 1626 geweiht. Ihr Bau an der Stelle, wo Konstantins Basilika stand, nahm mehr als ein Jahrhundert in Anspruch; Bramante, Raffael, Sangallo und Michelangelo wirkten daran mit.

Unter ihrer hoch gewölbten Kuppel steht der von Berninis Bronzebaldachin überdachte Hochaltar, an dem nur der Papst die Messe liest. Neben dem Hauptaltar bewundern wir die Bronzestatue des Apostels Petrus (von Arnolfo di Cambio aus dem 13. Jh). Millionen von Pilgern haben mit ihren Küssen den Fuß des Apostels glatt poliert. Nahe dem Haupteingang bezeichnet ein roter Marmorkreis die Stelle, an der Karl der Große bei seiner Krönung zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation niederkniete. Inmitten all der Pracht aus Gold, Mosaiken, Marmor und vergoldetem Stuck ist die Marmorskulptur des Michelangelo "Pietà" am eindrucksvollsten. Dem vierundzwanzigjährigen Künstler ist es genial gelungen, die Trauer und das Mitleid (=pietà) der Mutter Jesu auszudrücken, die den geschundenen Leichnam ihres Sohnes "pietätsvoll" auf ihren Knien hält.
Markierungen auf dem Boden zeigen die Länge anderer großer katholischer Kirchen, die im Innern der Peterskirche leicht Platz finden würden.
Sehenswert ist auch die Kuppel des Petersdoms. Die Aussicht lohnt sich auf jeden Fall: von dort oben hat man einen herrlichen Blick über die Vatikanischen Gärten, die Zweckbauten des Kirchenstaates und über Rom.

Unsere Führung endet auf dem Petersplatz, umarmt von den Kolonnaden des Bernini.